Blick ins Portemonnaie: Was Schweizer Banker und Finanzprofis 2019 verdienen

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Gehaltsreport

Schweizer Gehälter sind zwar hoch, doch leider steigen sie kaum.

Die gute Nachricht aus dem neuen Gehaltsreport der Personalberatung Robert Walters für die Schweiz lautet: Die Nachfrage nach Experten vor allem aus dem Middle Office sowie aus dem Consulting bleibt hoch. Die schlechte: Obgleich die Gehälter zwar weiterhin auf hohem Niveau rangieren, kann von einer nennenswerten Steigerung gegenüber dem alten Jahr keine Rede sein.

So beziffert die Robert Walters Salary Survey 2019, die eFinancialCareers.ch vorliegt, beispielsweise das Verdienstpotenzial eines Head of Legal bzw. Compliance auf 200.000 bis 350.000 Franken. Bei einem Chief Risk Officer sind es 220.000 bis 300.000 Franken. Wie alle Angaben in dem Gehaltsreport verstehen sich diese Zahlen ohne Boni, die im Middle Office allerdings ohnehin niedrig sind.

Damit fallen die Gehaltsaufschläge niedriger als etwa in Deutschland aus, wo die Middle Office-Positionen allerdings von einer Zusatznachfrage durch den anstehenden Brexit profitieren.

Auch in Consulting und Professional Services bewegt sich bei der Bezahlung wenig – und das obwohl die Nachfrage beträchtlich ist. Laut Robert Walters werden in der Schweiz vor allem Consultants mit Kenntnissen in den Finanzdienstleistungen, der IT, digitaler Transformation und Analyse benötigt. Demzufolge kann ein Consultant bzw. Associate in der Strategieberatung 110.000 bis 130.000 Franken einstreichen. Das Verdienstpotenzial steige bis zum (Associate) Partner auf 200.000 bis 250.000 Franken, heisst es in dem Gehaltsreport weiter.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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