Blick ins Portemonnaie: Wie die Gehälter und Boni bei der BayernLB ausfallen

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Blick ins Portemonnaie: Wie die Gehälter und Boni bei der BayernLB ausfallen

Foto: Getty Images

Als letzte der vier verbliebenen Landesbanken hat jetzt die BayernLB den Vergütungsbericht für 2018 vorgelegt. Demnach haben die 53 Mitarbeiter des Asset Managements mit einer Gesamtvergütung von knapp 204.000 Euro am besten verdient, wovon etwa 156.000 Euro auf die Gehälter und knapp 47.000 Euro auf die Boni entfielen. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies ein Plus von 9 Prozent dar.

Auf Platz zwei liegen die 210 Investment Banker mit einer durchschnittlichen Gesamtvergütung von gut 171.000 Euro – und damit nur marginal mehr als im Vorjahr. Davon entfielen knapp 135.000 Euro auf die Gehälter und gut 36.000 Euro auf die variable Vergütung.

Deutlich weniger als bei der eigentlichen BayernLB verdienen die gut 3300 Mitarbeiter der Online-Tochter DKB. Dort belief sich die Durchschnittsvergütung auf keine 62.000 Euro, worin Boni von etwa 3700 Euro pro Kopf enthalten waren.

Wie bei den anderen Banken auch verdienen bei der BayernLB die sogenannten Risikoträger deutlich mehr als die übrigen Mitarbeiter, wobei es sich meist um Führungskräfte handelt. Abgesehen vom Vorstand und den Chefs der Unternehmensfunktionen schnitten die 26 Risikoträger des Asset Managements mit einer Gesamtvergütung pro Kopf von knapp 266.000 Euro am besten ab, gefolgt von den 62 Investmentbankern mit knapp 231.000 Euro.

Ein erstaunliches Bild ergibt sich bei den sechs Vorstandsmitgliedern. Denn rein rechnerisch strichen sie für 2018 fast 4,8 Mio. Euro pro Kopf ein. Dennoch ist in München noch nicht der Wohlstand ausgebrochen, denn unter der Fixvergütung des Vorstands von 28,5 Mio. Euro sind allein Aufwendungen zur betrieblichen Altersvorsorge von 22,2 Mio. Euro oder 3,7 Mio. Euro pro Kopf enthalten. Es scheint sich also um einen Sondereffekt zu handeln.

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