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Julius Bär steigert Gewinn und kürzt Boni um 15 Prozent

Die Schweizer Privatbank Julius Bär kürzt die Bonuszahlungen an ihre Mitarbeiter um 15 Prozent für 2009. Die Abstriche bei den Vergütungen führte ein Unternehmenssprecher gegenüber eFinancialCareers auf das verhaltene operative Geschäft zurück. Das Zürcher Bankhaus habe zwar einen Gewinnanstieg gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 473 Mio. Franken verzeichnet, hierin seien aber erhebliche Sondereinnahmen berücksichtigt.

Dennoch hat Julius Bär die Zahl der Mitarbeiter leicht um 1 Prozent auf 3078 gesteigert, wie aus dem heute vorgelegten Geschäftsbericht für 2009 hervorgeht. Vor allem bei den Relationship Managern, die im Private Banking für den Kundenkontakt zuständig sind, hat das Zürcher Bankhaus die Mitarbeiterzahl um 8 Prozent auf 667 erhöht.

Personalaufwand sinkt um 8 Prozent

“Trotz dieses Anstiegs verringerte sich der Personalaufwand um 8 Prozent auf CHF 683, was hauptsächlich auf tiefere leistungsabhängige Entschädigungen und aktienbasierte Vergütungen zurückzuführen ist”, heißt es in dem Geschäftsbericht. Insgesamt gab die Privatbank in 2009 durchschnittlich rund 222.000 Franken pro Mitarbeiter aus.

Das verwaltete Kundenvermögen legte sogar um 19 Prozent auf 154 Mrd. Franken zu. Dies geht allerdings zu einem erheblichen Teil auf das günstige Finanzmarktumfeld in 2009 zurück. Dennoch verzeichnete die Privatbank einen Nettomittelzufluss in diesem Bereich von 5 Mrd. Franken.

Das Zürcher Institut will sich künftig voll auf das Private Banking konzentrieren und hat sich von anderen Geschäftsbereichen getrennt. Um näher am Kunden zu sein, unterhält Julius Bär allein in Deutschland fünf Niederlassungen.

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