BSI gelingt grosser Coup: 100 Mitarbeiter von der RBS Coutts in Singapur abgeworben

eFC logo

Mit dem Wirtschaftsboom in Asien steigt auch die Zahl der Reichen kontinuierlich an. Somit avanciert Asien zu einem Eldorado für Private Banker, weshalb viele Schweizer Branchengrössen sich dort zunehmend engagieren. Der Banca della Svizzera Italiana (BSI) aus Zürich ist laut der Financial Times ein grosser Coup gelungen.

Demnach konnte die Tochter der italienischen Generali-Gruppe in Singapur über 100 Mitarbeiter von RBS Coutts abwerben, wobei es sich um die Private Banking-Sparte des britischen RBS-Konzerns handelt, der in der Finanzkrise weitgehend verstaatlicht wurde.

Dem Medienbericht zufolge umfasst das Team rund 25 Key-Manager sowie 75 unterstützende Mitarbeiter, das sich vorwiegend auf die Betreuung einer wohlhabenden Klientel aus Indien und Indonesien spezialisiert hat.

"Wir haben grossartige Talente für die BSI gewonnen und sind noch lange nicht fertig", sagte BSI-Asienchef Hanspeter Brunner.

Obwohl im asiatischen Private Banking eine vergleichsweise hohe Fluktuation üblich ist, handelt es sich doch bei einer Abwerbung eines derart grossen Teams um einen bemerkenswerten Vorgang.

Beliebte Berufsfelder

Loading...

Jobs suchen

Artikel suchen

Close