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Credit Suisse bereitet Kündigungen im Private Banking vor

Die Beschäftigten im Private Banking der Credit Suisse in der Schweiz sollen bis Ende dieses Monats erfahren, wer gehen muss, berichtet finews.ch.

Bereits am 4. Dezember 2008 hatte das Institut angekündigt, Stellen abzubauen. Erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise im Sommer 2007 kündigte die Credit Suisse nun auch für die Schweiz Kündigungen im großen Stil an.

Von weltweit 5.300 Arbeitsplätzen, die wegfallen werden, entfallen 650 auf die Schweiz. Das entspricht rund drei Prozent des hiesigen Personalbestands.

Im krisengeschüttelten Investmentbanking und im Asset Management wurden die Entlassungen bereits verkündet. Nun soll dies auch noch in der Vermögensverwaltung geschehen – dem Kerngeschäft der Bank.

Dies ist insofern heikel, als in dieser Geschäftssparte keine Hire-and-Fire-Mentalität wie im US-geprägten Investmentbanking herrscht, schreibt finews.ch.

Die verbleibenden Entlassungen im Private Banking der Credit Suisse, vor allem in den Stäben und im Support-Bereich, sollen nun bis Ende Januar den entsprechenden Mitarbeitern mitgeteilt werden.

Allzu große Sorgen dürften sich die meisten betroffenen Vermögensverwalter nicht machen müssen. Seit Monaten nutzen kleinere Privatbanken und Vermögensverwalter die Gunst der Stunde und werben bei Credit Suisse, aber auch der UBS, Mitarbeiter ab.

Eine Sprecherin von Credit Suisse bestätigte, dass derzeit mit den betroffenen Mitarbeitenden Gespräche geführt werden, und dass die Anfang Dezember angekündigten Stellenstreichungen bis zum Ende des ersten Quartals abgeschlossen sein sollen.

Zugleich unterstrich die Sprecherin, dass die Mitarbeitenden nicht gekündigt, sondern zunächst freigestellt werden. Dann greife ein “Maßnahmenplan”, der mit den Sozialpartnern abgestimmt worden sei.

Die Mitarbeiter bekämen demnach “großzügige” Hilfen bei der “beruflichen Neuorientierung”; außerdem bemühe sich die Bank, im Rahmen der “natürlichen Fluktuation” so viele Stellen so sozialverträglich wie möglich abzubauen.

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