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Commodities: Traffic- und Trade Finance-Fachleute knapp

Im Bereich Rohstoffe steigt der Bedarf an Personal.

Rohstoffe haben sich in den vergangenen Jahren massiv verteuert. Rohöl ist nur das prominenteste Beispiel einer ganzen Reihe von Waren. Die mit dem Handel befassten Unternehmen in der Schweiz haben entsprechend grossen Personalbedarf. So auch im Schweizer Rohstoffhandelszentrum Zug.

“Viele Rohstofffirmen hier suchen Personal”, berichtet Zita Schlumpf von der G&S Personalberatung AG aus Zug. Die Nachfrage geht dabei über alle Segmente hinweg und betrifft nicht etwa nur Metalle oder einzelne andere Warengruppen. Gleichermassen angespannt beurteilt auch Monika Zanella von der auf Rohstoffunternehmen spezialisierten MZ Personal die Lage.

Nach Auskunft beider sind vor allem Fachleute für “Traffic” gesucht. Hier geht es um die Abwicklung der Transporte der Rohstoffe. Am liebsten nehmen die Firmen jemand, der schon entsprechende Erfahrung mitbringt. “Am besten kennt man bereits die Commodity, um die es geht”, sagt Schlumpf.

Boni bremsen den Markt

Viele Unternehmen suchen auch Fachleute für Trade Finance, um die Finanzierung der abgeschlossenen Geschäfte zu sichern. Gefragt sind ferner Chartering Manager, die sich um den Schiffraum für die Ware kümmern. Doch derzeit bremst es den Markt etwas, dass die Boni vor der Tür stehen. Die werden nämlich jetzt angekündigt und im Frühjahr ausgezahlt – aber nur an Mitarbeiter in ungekündigter Stellung.

Trotz der lebhaften Nachfrage – viele Firmen können offene Stellen nicht besetzen, weil schlicht das Personal fehlt. Zanella und Schlumpf sehen derzeit durchaus gute Aussichten für Quereinsteiger. Beispielsweise könnten sich junge Abgänger mit einer Bankausbildung Chancen ausrechnen. Auch wer buchhalterische oder Exportkenntnisse mitbringe, könne eine Chance erhalten.

Allerdings braucht es Fremdsprachen. “Ohne Englisch geht gar nichts”, meint Schlumpf. In den vergangenen Jahren sind ausserdem die Saläre in der Branche durchaus angestiegen. Darüber hinaus, so weiss Zanella, bieten einige Firmen auch besonders gute Sozialleistungen an.

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