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Julius Bär baut Geschäft im In- und Ausland trotz Finanzkrise aus

Ungeachtet von Abflüssen im Asset Management setzt die Schweizer Julius Bär Gruppe ihre Expansion fort. Das Ziel, bis zum Jahresende 50 bis 60 neue Kundenberater einzustellen, sei bereits errreicht worden, teilte die Bank am Dienstag bei der Vorlage des Zwischenberichts für das dritte Quartal mit.

In der zweiten Jahreshälfte 2008 wurden oder werden noch Geschäftsstellen in Jakarta, Kairo, St. Gallen und St. Moritz eröffnet.

Zur Entwicklung des Personalbestandes machte die Bank dagegen keine Angaben. Ein Sprecher sagte, das börsennotierte Unternehmen sei lediglich zu einer halbjährlichen Bilanzierung verpflichtet. Angaben zu den Mitarbeiterzahlen mache die Bank bei der Vorlage der Frühjahrs- und Herbstzahlen nicht, damit keine Rückschlüsse auf die Kostensituation des Instituts gezogen werden könnten.

Im ersten Halbjahr hatte Julius Bär einen Anstieg der weltweiten Mitarbeiterzahl auf 4.272 (Ende 2007: 4.099) gemeldet. Ende Juli 2006 waren es 3.869.

Trotz des Personalaufbaus war der Personalaufwand von Januar bis Juni um 1,7 Prozent auf 672,8 (Ende 2007: 724,6) Mio. Franken gesunken. “Dem Personalanstieg von 10% im Jahresvergleich von 3’869 auf 4’272 standen tiefere Abgrenzungen für leistungsbasierte Entschädigungen gegenüber”, hieß es damals dazu etwas kryptisch in der Pressemitteilung.

Die wichtigsten Beteiligungen der Julius Bär Gruppe sind die Bank Julius Bär und die 2005 von der UBS übernommene Hedgefondsgesellschaft GAM .

Julius Bär ist an 30 Standorten in Europa, Nord- und Lateinamerika sowie Asien vertreten, darunter Zürich, Buenos Aires, Dubai, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Hamburg, Hongkong, London, Lugano, Mailand, Moskau, New York, Singapur, Stuttgart und Tokio.

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