Privatbank Julius Bär kürzt Boni drastisch, hält Mitarbeiterstand aber stabil

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Der Gewinn der Bankengruppe Julius Bär - Bank Julius Bär und Hedgefondsmanager GAM - ist im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um gut ein Drittel (37 Prozent) auf 324 Mio. Franken gesunken. Ursache ist der um fast einen Viertel gesunkene Betriebsertrag aufgrund der geschrumpften Vermögen, den die Bank verwaltete.

Die Personalausgaben im Konzern sind im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 587 Mio. Franken (673 Mio. Franken) gesunken. Trotz Finanzkrise verringerte sich der Personalbestand lediglich um 17 auf 4.255.

Während die Zahl der Mitarbeiter bei der Bank Julius Bär um zwei Prozent auf 2.975 (2.925) stieg, nahm sie im Asset Management um fünf Prozent auf 1.218 (1.283) ab. Weitere 62 (64) Mitarbeiter arbeiteten in Zentralfunktionen.

Die Personalkosten bei der Bank Julius Bär verringerten sich um zehn Prozent auf 357 Mio. Franken - vor allem, weil die erfolgsabhängigen Boni niedriger als im Vorjahr ausfielen.

Auch bei der Hedgefonds-Tochter GAM, die im dritten Quartal abgespalten werden soll, wurden die Ausgaben drastisch gesenkt. Während die Zahl der Mitarbeiter binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf 1.230 fiel, gingen die Personalausgaben um 17 Prozent auf 230 Mio. Franken zurück.

Derzeit hat die Bank 22 Stellen ausgeschrieben, die meisten für die Zentrale in Zürich.

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