Schweizer Privatbanken haben die besten Fondsmanager

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Anlageentscheidungen der Schweizer Fondsmanager schlagen Benchmarks.

Ein Fondsmanager wird daran gemessen, um wie viel er mit seinen Anlageentscheidungen den Benchmark seines Portfolios schlagen kann. Schliesslich soll der hoch bezahlte Manager mehr Rendite erzielen als ein passiv und kostengünstig nachzubildender Indexkorb.

Die Messlatte für die Outperformance ist das "Alpha". Diese Kennzahl wird in Prozent angegeben. Die französische Research-Firma Edhec-Risk hat nun unter 48 Schweizer Banken und 352 Aktienfonds nachgeforscht, wo die besten Fondsmanager mit dem höchsten generierten Alpha arbeiten.

Auf den ersten fünf Plätzen der "Alpha League Tables" für 2007 findet man demnach Privatbanken, bevor eine Grossbank auftaucht. Die Spitzenposition nimmt die Genfer Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch ein, die in 38,4 % der Fälle ein durchschnittliches Alpha von 3,8 % generieren konnte.

Auf dem zweiten Platz ist die Basler Bank Sarasin, die mit 43,4 % zwar häufiger, mit 3,1 % aber etwas weniger Alpha auf die Waage bringt. Auf dem dritten Platz findet sich die Swisscanto, die für die Schweizer Kantonalbanken Investmentlösungen und Fonds anbietet. Die Privatbanken Vontobel und Pictet rangieren auf den Plätzen vier und fünf.

Die Grossbanken UBS und Credit Suisse schaffen es auf die Plätze 6 und 8. Wo UBS-Investmententscheider in 27,6 % der Fälle ein Durchschnittsalpha von 2,1 % schaffen, bringen es CS-Manager mit 15,5 % Häufigkeit auf 3,2 % Outperformance.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist es allen Banken gelungen, öfter eine Outperformance zu erreichen. Dies war 2007 in 33,6 % der Fälle möglich, im Vorjahr waren es noch 27,4 %. Allerdings liess die Höhe der Outperformance von 2,6 auf 2,4 % etwas nach.

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