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“Big Four” stellen weiter ein

Der Hunger nach neuem Personal scheint bei den grossen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen der Schweiz nicht gestillt.

Die “Big four” der Branche KPMG, PriceWaterhouseCoopers, Ernst & Young und Deloitte Touche Tohmatsu, aber auch die BDO Visura, wollen ausbauen. “Wir werden 2008 nochmals rund 100 neue Stellen schaffen”, erklärt Stefan Mathys von KPMG. Ähnlich tönt es bei Ernst & Young: “2008 werden wir rund 200 Uni- und Fachhochschulabsolventen einstellen, die bereit sind, die Ausbildung zum diplomierten Wirtschaftsprüfer zu machen”, bestätigt Janine Wille.

So deutlich werden die anderen Mitbewerber nicht. Bei Deloitte will man erst im Juli konkrete Umsatz- und Beschäftigtenzahlen angeben. Als Anhaltspunkt bieten sich deshalb die ausgeschriebenen offenen Stellen bei den genannten fünf Firmen an: Es sind derzeit immerhin 365 Stück. Vergangenes Geschäftsjahr hatten die befragten Firmen ihren Personalbestand um rund 320 auf insgesamt 7.300 Personen ausgebaut.

Während Ernst & Young neue Mitarbeiter im Bereich “Audit” sucht, wollen sich die Konkurrenten nicht so eindeutig auf Bereiche festlegen. Klar scheint indes, dass das Personalreservoir in der Schweiz im Vergleich zum Marktpotenzial zu klein ist. Heute schon stammt etwa ein Viertel aller Beschäftigten aus dem Ausland.

Zu der Lohnentwicklung wollen sich die befragten Wirtschaftsprüfer nicht konkret äussern. Sie erklären lediglich, markt- und stufengerechte Saläre zu zahlen. Da muss man auf eine Studie des schweizerischen Verbandes der diplomierten Experten in Rechnungslegung und Controlling zurückgreifen.

In ihrer repräsentativen Umfrage 2006 betrug das mittlere Einkommen der befragten Personen 174.000 CHF. Jahreseinkommen unter 100.000 und über 300.000 CHF sind rar. Beträchtlich ist der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen. Auf Stufe Diplominhaber betrug dieser 24,9 %. Allerdings gehörten 51 % der männlichen Befragten der Geschäftsleitung an, während 56,4 % der weiblichen lediglich auf Stufe Kader beschäftigt waren.

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