UBS-Chef Grübel verteidigt umstrittene Gehaltserhöhung für Investmentbanker

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Kurz bevor der Ständerat über die Deckelung der UBS-Gehälter wegen der erhaltenen Staatshilfen entscheidet, hat Vorstandschef Oswald Grübel die jüngsten Gehaltserhöhungen bei einigen Investmentbankern verteidigt.

"Wir müssen unsere Angestellten im Einklang mit dem Markt bezahlen", schrieb Grübel an die UBS-Mitarbeiter. "Daran halten wir fest, auch wenn uns dies in der emotionalen Debatte über die Gehälter mitunter Kritik einträgt."

Die jüngsten Lohnerhöhungen seien zwar "ausserordentlich", aber auch nötig gewesen, um die ertragreichen Geschäftsfelder abzusichern und ihren Erfolg zu festigen.

Nach den deutlichen Einschnitten bei den variablen Löhnen sei die UBS in gewissen Bereichen deutlich hinter den Markt zurückgefallen, so Grübel. Und langfristig sei dies nicht haltbar.

Angesichts der bevorstehenden Entlassungen von bis zu 1.500 Mitarbeitenden in der Schweiz hatten die als Kompensation für gesunkene Boni gedachten Gehaltserhöhungen von Investmentbankern in Grossbritannien und den USA Kritik in den Medien, bei Gewerkschaften und in der Politik ausgelöst.

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