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UBS-Stellenabbau fast abgeschlossen – mehr als 2.000 Kundenberater in 18 Monaten verloren

Die Grossbank UBS ist offenbar aus dem Gröbsten raus und hat den Stellenabbau weitestgehend abgeschlossen. So kann man jedenfalls eine Mitteilung von Konzernchef Oswald Grübel interpretieren, die am Dienstag publik wurde.

Die meisten Mitarbeiter seien über ihr Schicksal informiert worden, schrieb der seit einem halben Jahr amtierende Grübel. Bis 2010 will die UBS ihren Mitarbeiterbestand weltweit um rund 10.000 auf 67.500 Stellen reduzieren. In der Schweiz sind nach UBS-Angaben bis zu 2.500 Arbeitsplätze betroffen.

Experten nahmen die Ankündigung wohlwollend zur Kenntnis. “Die Bank ist gut positioniert um schon bald wieder profitabel zu werden”, sagte Sarasin-Analyst Rainer Skierka. “Das wird in diesem Jahr aber noch nicht passieren, weil die Bank weiter von einem Verfall bei den Vermögenswerten betroffen sein dürfte.”

Zugleich dürfte der Druck auf die Vermögensverwaltung anhalten. Nach einem Gespräch mit UBS-Vorstand Jürg Zeltner warnte die Citigroup vor anhaltenden Mittelabflüssen. “Es ist möglich, dass die Bank erst 2011 wieder ein Überschuss bei den Neugeldern verzeichnet”, schreiben die Citigroup-Analyse in einer Analyse. Alleine im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres plane die Bank mit dem Abgang von weiteren 679 Kundenberatern. Bereits von Januar 2008 bis Juni 2009 hätten bereits 2.147 Kundenberater die UBS verlassen – davon 1.440 freiwillig.

Was meinen Sie? Ist der Patient UBS nach der Spezialbehandlung durch Chefarzt Grübel wirklich auf dem Weg der Besserung, oder droht doch noch ein Rückfall?

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