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Debatte um Boni für Investmentbanker und Stellenabbau belasten UBS

Grossreinemachen bei der UBS. Die angeschlagene Grossbank wird am 10. Februar eine völlig neue Struktur präsentieren, berichtet finews.ch. Demnach müssten nicht nur zahlreiche Mitarbeiter um ihre Jobs fürchten, sondern auch zahlreiche Manager.

Vorstandschef Marcel Rohner und Verwaltungsratspräsident Peter Kurer sollen derweil die Parole “Zurück zu den Wurzeln” ausgegeben haben, schreibt die Handelszeitung.

Die neue UBS soll nur noch aus den beiden Säulen Retailgeschäft in der Schweiz und globale Vermögensverwaltung bestehen.

Auch das leidige Thema Bonuszahlungen hält die Bank und den Rest der Alpen-Republik in Atem. Der Bundesrat sei informiert worden, dass diese im Fall der UBS um 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesenkt worden seien, und dass 1,3 Mrd. Franken der ausbezahlten variablen Lohnanteile vertraglich gebunden seien, sagte Regierungssprecher Oswald Sigg.

Ein UBS-Sprecher wollte die diversen Berichte nicht kommentieren und verwies stattdessen auf die offizielle Bekanntgabe der Pläne am 10. Februar.

Unterdessen ist durchgesickert, wie die verbleibenden UBS-Investmentbanker in den USA ab 2009 bezahlt werden. Demnach gibt es keine Bar-Boni mehr, sondern nur noch “Nicht-Cash-Komponenten”, also UBS-Aktien, die über drei Jahre jeweils per ultimo zu einem Drittel verkauft werden dürfen. Das berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf UBS-Mitarbeiter in den USA, die bereits über das neue Bonus-Malus-System informiert wurden.

Bei Headhuntern kommen die Pläne übrigens nicht gut an. “Man darf bei Milliardenverlusten und Staatshilfe keine Boni ausschütten. Da haben die UBS-Manager wirklich versagt”, sagte Björn Johansson von Johannsson Associates der Baseler Zeitung .

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