Einführung von MiFID könnte Private Banking Gewinne grosser Investment Banken schmälern

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Eine neue Studie behauptet, die Einführung der MiFID ( Markets in Financial Instruments Directive) im November 2007 könnte bei einigen Grossbanken möglicherweise zu erheblichen Umsatz- und Gewinneinbrüchen führen. Insbesondere betroffen, seien Private Banken, die innerhalb grösserer Investment Banken arbeiten und diesen zugehörig sind.

Eine neue Studie behauptet, die Einführung der MiFID ( Markets in Financial Instruments Directive) im November 2007 könnte bei einigen Grossbanken möglicherweise zu erheblichen Umsatz- und Gewinneinbrüchen führen. Insbesondere betroffen, seien Private Banken, die innerhalb grösserer Investment Banken arbeiten und diesen zugehörig sind.

Die von JP Morgan in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Einführung von MiFID dazu führen könnte, dass grosse Investment Banken ihre Geschäfte nicht mehr automatisch über die eigenen In-house Privatbanken abwickeln werden, sondern den günstigsten Anbieter wählen müssen.

Die Studie identifiziert UBS und Credit Suisse als Banken, die von diesem Trend besonders betroffen wären. Wobei UBS eindeutig mehr gefährdet sei, da diese bisher einen grösseren Teil ihres Privat Banking Geschäfts über zum Unternehmen gehörenden Privatbanken abwickeln. Vorsichtige Schätzungen der Studie gehen bei UBS von einem möglichen Umsatzverlust von 810 Millionen Euro aus.

UBS hat noch keine Stellungsnahme zu der Studie abgegeben.

Dudley Edmonds, einer der Direktoren der britischen Privat Banking Beratungsfirma "Culliford Edmonds" äusserte seinen Kommentar zur vorgelegten Studie: "Das Privat Banking Geschäft wird dieses wie ein Schlag treffen. Es wird zu einer Neuordnung des Marktes kommen. Die Privatbanken, die bisher das Abwicklungsvolumen Ihrer Mutterhäuser zugeschoben bekamen, werden dann vielleicht mit leeren Händen da stehen."

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