Stellenabbau stillschweigend im Gange?

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Allmählich kommt die Wahrheit auf den Tisch. Nicht nur in Sachen Abschreibungen, auch in Sachen Arbeitsplatzabbau. Denn was vergangenes Jahr noch stillschweigend übergangen wurde, wird jetzt immer offensichtlicher: Die Kreditkrise ist noch nicht vorbei und die Banken schaffen es nicht mehr ohne Personaleinschnitte über die Runden zu kommen.

Die Citigroup fängt bald wohl damit an. Laut der "Financial Times" zieht Konzernchef Vikram Pandit den Abbau Zehntausender Stellen in Erwägung. Bisher wollte man, das Institut hat rund 300.000 Mitarbeiter, mit 4.000 zufrieden sein.

Auch bei Merrill Lynch ist jetzt Schluss mit lustig. Weitere 3.000 Jobs sollen dran glauben. Bisher hatte man schon 1.000 Stellen auf die Streichliste gesetzt.

Keine offene Kommunikation

Pikant für die Schweizer Banken UBS und Credit Suisse: Im Verhältnis zur Grösse sind ihre Abschreibungsvolumen noch höher als die der beiden US-Banken oder von deutschen Geldhäusern. Nun muss sich wohl erst noch weisen, wie das auf die Personalseite durchschlägt. Denn bisher wurde von den Schweizer Finanzhäusern nichts Arbeitsplatzrelevantes von wesentlichem Umfang offen kommuniziert.

Allerdings hört man aus Deutschland, dass sich Banken jetzt auf sehr diskrete Art von ihren Investmentbankern etc. verabschieden. Demnach werden diese bis zum Jahresende mit vollen Bezügen freigestellt und können auch einen anderen Job annehmen. Dann wird das Restgehalt in eine Abfindung umgewandelt.

Hauptsache: Stillschweigen wird bewahrt. So hört man nichts vom Stellenabbau, obwohl der bereits angelaufen ist. Glauben Sie, dass Ihre Stelle sicher ist?

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