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Dem Franken sei Dank: Lohnniveau in Zürich fast doppelt so hoch wie in London

Die Frankenstärke bringt auch Vorteile mit sich: Nach einer Erhebung der UBS unter den wichtigsten Metropolen der Welt werden in Zürich die höchsten Gehälter gezahlt. Genf landet mit 96,3 Prozent der Zürcher Gehälter auf dem zweiten Platz vor Kopenhagen (93,5 Prozent), Oslo (81,1 Prozent) und Sydney (77,7 Prozent).

Damit heben sich die beiden Schweizer Finanzzentren deutlich von anderen Metropolen der Welt ab. So liegt das Lohnniveau in New York bei 69,4, in Frankfurt bei 62,9 in Tokio bei 56,1 und in London gar nur bei 55,3 Prozent. Bei der vorangegangenen Erhebung in 2009 hatte noch die dänische Hauptstadt Kopenhagen die Rangliste angeführt.

“Ursache für diesen Unterschied ist nicht allein die Inflation. In den zwei Jahren seit unserer letzten Erhebung ist das Schweizer Bruttoinlandsprodukt gewachsen, während Dänemarks Bruttoinlandsprodukt inflationsbereinigt weitgehend stagnierte. Da die dänische Krone innerhalb einer begrenzten Bandbreite gegenüber dem Euro gehalten wird, wurde die Ablösung Kopenhagens durch die Schweizer Metropolen in erster Linie durch den stetigen Anstieg des Schweizer Frankens gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung verursacht”, erläutert die Studie.

Aus den gleichen Gründen hat das gute Abschneiden von Zürich und Genf beim Lohnniveau auch eine Schattenseite. Denn beim Preisniveau (ohne Mieten) belegten beide Städte ebenfalls Spitzenplätze. Dort liegen Zürich und Genf auf dem unrühmlichen zweiten und dritten Platz. Lediglich in Oslo liegen die Preise gegenüber Zürich um 3 Prozent höher. In New York (74,1 Prozent von Zürich), London (73,9 Prozent) und Frankfurt (72,6 Prozent) lebt es sich indes bedeutend günstiger.

Den grössten Wohlstand in der Welt können sich allerdings die Zürcher leisten. Denn hier ist die Kaufkraft am höchsten. Auf den Plätzen zwei und drei landen hierbei Sydney (99,1 Prozent von Zürich) und Luxemburg (97,4 Prozent). Dagegen müssen die Bewohner von London (76,8 Prozent) und Frankfurt (76,1 Prozent) ihre Gürtel deutlich enger schnallen.

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