Banque Bonhôte expandiert trotz Finanzkrise in der Schweiz

eFC logo

Die Banque Bonhôte & Cie SA hat trotz Finanzkrise und eines Gewinnrückgangs von 25 Prozent auch im vergangenen Jahr schwarze Zahlen (drei Mio. Franken) geschrieben und Personal eingestellt.

Wie das Institut aus Neuenburg mitteilte, wurden die Teams in der Zentrale und in der Niederlassung Biel um sechs Mitarbeitende verstärkt; gegenwärtig arbeiten knapp 60 Beschäftigte bei der auf Vermögensverwaltung spezialisierten Bank.

Am 15. Januar eröffnete das Institut ausserdem eine Filiale in Genf. Die neue Zweigstelle wird von dem bekannten Genfer Bankier Michel Galland geleitet.

Ausserdem baut die Bank die Niederlassung in Biel weiter aus. Ab September werden die beiden Vermögensverwalter Philippe Borner (49) und Martin Salvisberg (42) helfen, die Stellung der Bank in der Region Seeland zu festigen. Dabei werden sie dem Leiter der Niederlassung Biel, Paul Schmid, unterstellt sein.

Die Bonhôte-Gruppe ging aus der gleichnamigen, 1815 gegründeten Privatbank und ihrer im internationalen Treuhandgeschäft tätigen Tochtergesellschaft Bonhôte Trust hervor. Die in London und Neuenburg auf internationale Steuer- und Rechtsberatung spezialisierte Gesellschaft hat ihre Erträge im vergangenen Jahr um zwölf Prozent gesteigert.

Gegenwärtig sucht Bonhôte für die neue Niederlassung in Genf einen Kundenberater - neudeutsch: "Relationship Developer".

Close