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Thurgauer Kantonalbank streicht Stellen

Der Vorsteuergewinn der Thurgauer Kantonalbank (TKB) purzelte in 2010 um 10,5 Prozent auf 131,7 Mio. Franken, wie das Institut am heutigen Dienstag (22. Februar) mitteilte.

Während der Zinsüberschuss nur marginal um 2,7 Prozent auf 189,7 Mio. Franken nachgab, legte der Überschuss aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 16,5 Prozent auf 68,7 Mio. Franken zu. Der Handelsüberschuss stürzte zwar um 40,5 Prozent ab, spielt aber mit insgesamt nur 11,2 Mio. Franken für die TKB nur eine untergeordnete Rolle.

Allerdings hat die TKB im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig beim Personal gestrichen. So verringerte sich die Zahl der Vollzeitstellen per 31. Dezember 2010 von 630 auf 592, was 6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor waren. Die Zahl der Lernenden und Praktikanten verringerte sich im gleichen Zeitraum um zwei auf 66 Personen.

Entsprechend verminderte sich der Personalaufwand um 2,3 Prozent auf 89,6 Mio. Franken. Da jedoch der Personalabbau stärker ausfiel als die Verringerung des Personalaufwands, stieg das Durchschnittsgehalt pro Mitarbeiter um 3,7 Prozent an. So wandte die TKB für jeden Mitarbeiter (inklusive Lernenden und Praktikanten) durchschnittlich gut 136.000 Franken auf; im Vorjahr waren es nur gut 131.000 Franken gewesen. Die Cost/Income-Ratio verschlechterte sich somit von 49,32 Prozent in 2009 auf 52,2 Prozent in 2010.

Damit liegt das Gehaltsniveau der Thurgauer Beschäftigen empfindlich unter dem der Zürcher Kollegen. Denn die Zürcher Kantonalbank spendierte ihren Beschäftigten rund 168.000 Franken.

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