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Nach Gewinneinbruch tritt Liechtensteiner VP Bank auf die Personalbremse

Die Finanzkrise hat nun endgültig auch das Fürstentum Liechtenstein erreicht. Die Verwaltungs- und Privatbank VP Bank hat völlig überraschend für das vergangene Jahr einen Verlust gemeldet.

Im Gegensatz zu anderen Banken will das Institut aber nicht mit Massenentlassungen gegensteuern, versicherte eine Sprecherin gegenüber eFinancialCareers. Sie bestätigte aber indirekt, dass die Bank de facto einen Einstellungsstopp verhängt hat. “Der Rekrutierungsprozess wurde angepasst”, sagte sie in schönstem PR-Deutsch. Über die Besetzung von freigewordenen Stellen entscheide inzwischen das Topmanagement.

Wie viele Mitarbeiter Ende 2008 auf der Gehaltsliste der in Zürich notierten Bank aus Vaduz standen, wollte sie aber nicht sagen. Statt dessen verwies sie auf die Bilanzpressekonferenz Anfang März.

Aus dem Sechsmonatsbericht 2008 geht übrigens hervor, dass das Institut zumindest in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres noch zahlreiche Mitarbeiter eingestellt hat. Beschäftigte das Unternehmen Ende 2007 “teilzeitbereinigt” noch 681 Angestellte, waren es Ende Juni 2008 bereits 718.

Dabei verzeichneten die Bereiche Private Clients und Banking Services mit 13 und 12 Stellen die höchsten Zuwächse. Aber auch der Personalbestand im Trust Banking wuchs im ersten Halbjahr 2008 um 10.

Gegenwärtig sucht das Unternehmen lediglich einen Senior Investment Fund Analysten – idealerweise einen Ökonomen mit CFA-Zusatzausbildung.

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