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Fondsmanager mit guten Jobaussichten

Die Fondsbranche in Deutschland boomt – Portfoliomanager sind daher aktuell begehrt.

Der Markt für Investmentfonds entwickelt sich aus Anbietersicht sehr gut. Insbesondere neue Anlageklassen führen zu einem Anstieg der zugelassenen Fonds in Deutschland – allein im Jahresverlauf 2006 wurden in Deutschland 465 neu aufgelegte Fonds-Sondervermögen zum Vertrieb zugelassen.

Fondsmanager sind daher auch in Deutschland begehrt – insbesondere, wenn sie über eine spezielle Expertise verfügen. Banker, die beispielsweise tiefgreifende Kenntnisse in Subprimary Loans und Ähnlichem vorweisen können, sind derzeit stark gesucht.

Auch Portfolio-Lenker mit starken derivativen Kenntnissen erfreuen sich guter Nachfrage, wie Thomas E. Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der Bad Homburger MJ Consult, Junges & Schüller Personalberatung, weiß: “Fondsmanager sind insbesondere dann gefragt, wenn sie besondere Kenntnisse auf einem spezifischen, komplexen Gebiet oder in einer bestimmten Asset-Klasse vorweisen können.” Dies gilt insbesondere für Juniors, da diese aufgrund fehlender Erfahrung noch nicht mit einer langen Erfolgsliste aufwarten können.

Bauchgefühl reicht nicht

Die Zeiten des klassischen Fondslenkers sind jedoch vorbei. “Der moderne Fondsmanager muss heutzutage mehr können als früher”, meint Schüller. “Ein gutes Bauchgefühl reicht nicht mehr aus, um einen Fonds erfolgreich lenken zu können”, bestätigt Andreas Krischke, Consultant bei der international tätigen Personalberatung Smith & Jessen in Frankfurt. “Solche Fondsmanager sind heute schon Exoten.” Gefragt seien viel eher tiefgreifende Kenntnisse in komplexen Derivaten, in Strategien wie Long-short oder insbesondere in Wertsicherungsstrategien.

Spezielle Kenntnisse in modernen Asset-Klassen sind gefragt, meinen Schüller und Krischke: “Eine Spezialisierung mindestens auf eine bestimmte Asset Klasse ist heute unumgänglich. In der Regel gibt es in Fondsgesellschaften Spezialisten nicht nur auf Asset-Klassen-Ebene, sondern dann noch zusätzlich für Branchen oder Länder innerhalb dieser Klasse”, so Krischke.

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