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Fiese Stellenstreichungen erreichen das Private Banking

Es ist passiert. Nachdem sie im vergangenen Jahr dem Sensenmann noch entkommen sind, werden jetzt Private Banker für die Massenbeseitigung ausgewählt.

Am Wochenende wurde bekannt, dass UBS sich von 5.000 Managern trennen will, von denen 2.500 im Wealth Management arbeiten.

Mit dem Amtsantritt von Oswal Gruebel hat sich das nach Ansicht von Helvea-Analyst Peter Thorne abgezeichnet.

“Gruebel hat vom ersten Tag an gesagt, dass weitere Stellenstreichungen notwendig seien und was er sagt, wird auch gemacht”, so Thorne. “Das Wealth Management muss einsehen, das sich Vermögenswerte in Luft aufgelöst haben”.

Thornes Prognose für die Wealth Manager bei UBS ist nicht rosig. “Im Asset Management ist die Bank wieder auf dem Niveau von 2004 und seitdem hat die Bank 10.000 Mitarbeiter im Wealth Management und Asset Management eingestellt. Damit könnte man leben, wenn man mit einem kräftigen Aufschwung an den Märkten rechnet. Gruebel tut das offensichtlich nicht.”

Andere Privatbanken machen ähnliche Erfahrungen. “Es ist ein großes Profitabilitätsproblem”, sagt Headhunter Christian Sulger Buel. “Vor der Krise erzielte ein Managed Account einen Ertrag von 120 Basispunkten. Heute sind es noch 20 Basispunkte und die verwalteten Vermögen sind
30 bis 40 Prozent gesunken und halten einen hohen Bargeldanteil. Die Banken müssen sich daran früher oder später anpassen.”

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