M&A-Jobs für hervorragende Kandidaten

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Trotz gewisser Vorsicht bei M&A brauchen sich hochqualifizierte Spezialisten keine Sorgen zu machen.

Das M&A-Geschäft wird auch 2008 in der Schweiz seinen festen Platz haben. Vor allem im Middle Market, Transaktionen zwischen 50 und 500 Mio. Franken, dürfte es kaum zu einer Abkühlung kommen, stellt die Unternehmensberatung KPMG fest. Das Unternehmen will auch im laufenden Jahr hochqualifizierte Spezialisten gewinnen, meint Sprecher Stefan Mathys.

Das optimale Bewerberprofil ab Hochschule hat, wer in Richtung Finance und Accounting studiert hat. Dazu gehört ein überdurchschnittlicher Leistungsausweis sowie relevante Praktika beispielsweise im Investment Banking, Audit oder Consulting. Berufserfahrene Fachkräfte sollten einen ausgewiesenen fachlichen Background haben. "Wir sind jederzeit interessiert", meint Mathys.

Generell macht sich aber auch bei M&A eine gewisse Vorsicht breit. Das Personalnachfrage-Niveau ist gemäss Angaben verschiedener befragter Headhunter gesunken. Die Unternehmen warten im gegenwärtigen Marktumfeld erst einmal ab, bevor sie neue Stellen schaffen.

Vorsicht regiert auch auf Bewerberseite: Dort schaut man sich zwar um, ist aber mehr denn je froh um seinen derzeitigen Job. Insbesondere ist mit Blick auf die Grossbanken noch offen, welche Konsequenzen die grossen Subprime-Verluste für das Personal haben werden. "Eigentlich wird nur bei hervorragenden Kandidaten noch jemand eingestellt", bemerkt Klaus Biermann von Smith & Jessen Headhunters. Sonst herrsche eine verhaltene Stimmung vor.

Immerhin werden für Arbeitskräfte im Bereich Corporate Finance, wo M&A-Aktivitäten angesiedelt sind, in der Finanzbranche hohe Gehälter gezahlt. Die Erhebung "Banking and Financial Salary Survey" von Michael Page nennt auf Stufe Associate die Durchschnittssumme von 130.000 Franken. Dazu addiert sich ein Bonus zwischen 15 und 30 %. Als Vice President beläuft sich das Durchschnittsgehalt auf 230.000 Franken, Spitzenwerte liegen über 300.000 Franken. Die Boni auf dieser Hierarchiestufe betragen 50 bis 100 % des Fixgehalts.

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