☰ Menu eFinancialCareers

Good Bye und Gruezi: Selbst Barclays will Investmentbanker nach Zürich verlagern

Bislang kamen die Hedgefondsmanager und Banker aus London hauptsächlich aus Steuergründen in die Schweiz. Denn in Großbritannien wird ab dem Frühjahr der Spitzensteuersatz auf 50 Prozent erhöht.

Doch die Schweiz kann auch aus anderen Gründen wie niedrige Steuern und hohe Berge die Londoner City abhängen. So plant jetzt sogar die britische Großbank Barclays ihr Personal in Zürich aufzustocken. Nach einem Bericht des deutschen Handelsblatts will Barclays eine Handelsabteilung für den Schweizer Franken an der Limmat aufbauen. Die Mitarbeiterzahl soll kurzfristig von 35 auf 50 augestockt werden.

Der Devisenhandel mit dem Schweizer Franken wird bislang zu 80 Prozent von den beiden Platzhirschen UBS und Credit Suisse dominiert. Die aktuelle Schwäche der UBS wollen die Briten nutzen, um die Eidgenossen auf ihren ureigensten Terrain anzugreifen.

Bereits in der vergangenen Woche ist bekannt geworden, dass die Credit Suisse 200 Investmentbanker von London nach Zürich verlagern will. Dies scheint für eine wachsende Attraktivität der Schweiz als Investmentbanking-Standort zu sprechen.

Kommentare (2)

Comments
  1. Wenn dem Eidgenossen nun der britische Hooligan lieber ist als der Bruder aus dem großen Kanton…na dann viel Spaß mit den “gesitteten” Herren und nicht mehr über den großen Bruder jammern.

  2. Jetzt sind wir schon so weit, dass unsere Banken noch zusätzlich ausländische Arbeitskräfte in die Schweiz holen statt die arbeitslosen Schweizer Banker zu engagieren. Toll, was und immer mit der Ausrede, dass wir hier keine Spezialisten oder keine ausgewiesenen Fachkräfte hätten.

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier