Neuer Chef krempelt Zürcher Privatbank Maerki Baumann um

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Stühlerücken ist angesagt bei der Privatbank Maerki Baumann.

Seit der Vorstandsvorsitzende Rolf Aeberli Anfang Oktober 2008 seinen Dienst angetreten ist, sollen mehrere Banker das Haus verlassen oder gekündigt haben.

Nicht alle Veränderungen die der ehemalige Chef der inzwischen von der italienischen Generali-Gruppe übernommenen Banca del Gottardo vorgenommen hat, würden gut ankommen, berichtet finews.ch. Aeberli soll von Verwaltungsratspräsident Hans Syz freie Hand bekommen haben. Syz kontrolliert 90 Prozent des Aktienkapitals der Bank.

Der neue CEO habe vor kurzem das Private Banking in eine Schweizer und eine internationale Sparte aufgeteilt. Private-Banking-Chef René Hermann verliess darauf hin zu Ende 2008 das Zürcher Institut. Seidem hätten weitere Mitarbeiter das Unternehmen "im gegenseitigen Einvernehmen" verlassen.

Neuer Leiter für das Schweizer Private Banking ist Markus Züsli, bis vor kurzem Leiter des Private Banking bei der Credit-Suisse-Niederlassung in Küsnacht.

Ein in Aussicht gestellter Rückruf der Bank hat bis Redaktionsschluss nicht stattgefunden.

Nach dem Verkauf der Software-Gesellschaft Legando AG gehören nur noch zwei operative Gesellschaften zur Maerki-Baumann-Gruppe: Die 1932 gegründete Zürcher Privatbank Maerki Baumann & Co. und die InCore Bank, die seit 2007 Bankdienstleistungen für kleine und mittlere Finanzdienstleister anbietet und dabei die Geschäftsfelder Insourcing und Broking abdeckt.

Nach dem Verkauf von Legando beschäftigt die Gruppe noch rund 110 Mitarbeiter und verwaltet aktuell Kundengelder mit einem Volumen von sieben Mrd. Franken.

Gegenwärtig hat Maerki Baumann keine Stellen ausgeschrieben. Neue Mitarbeiter für frei werdende Stellen sucht die Bank derzeit mit Hilfe von Headhuntern.

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