UBS soll bereits 220 IT-Mitarbeitern gekündigt haben

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Als die UBS im April mitteilte, weltweit 8.700 Stellen abbauen zu wollen, war bereits klar, dass auch in der Informationstechnik (IT) viele Mitarbeitende gehen müssen. Der neue Chef für das operative Geschäft (COO), Ulrich Körner, will die Informatikdienste genau wie alle anderen Infrastruktur- und Dienstleistungsaufgaben in einer zentralen Einheit zusammenfassen.

Bislang war unklar, wie viele IT-Stellen weltweit und in der Schweiz von der Reorganisation betroffen sein werden. Die Grossbank teilte bislang lediglich mit, dass in der Schweiz etwa 1.200 bis 1.500 Mitarbeitende entlassen werden müssen, darunter auch aus dem IT-Bereich.

Die Verunsicherung in der Belegschaft ist entsprechend hoch, berichtet die Fachzeitschrift IT Reseller. Seit gut drei Wochen würden Gespräche mit betroffenen Mitarbeitenden geführt. Recherchen der Zeitschrift zufolge sind zunächst die Mitarbeitenden informiert worden, die frühpensioniert werden.

Inzwischen sollen mindestens 220 IT-Angestellten die Kündigung ausgesprochen worden sein. Die Zeit drängt offenbar. "Bis Ende Mai wird der grösste Teil der betroffenen Mitarbeiter Klarheit haben", zitiert das Blatt eine Sprecherin.

Die Reorganisation der IT bei der UBS hätte ursprünglich 10 Prozent Kosten einsparen sollen. Dies reicht nun offenbar nicht. Insidern zufolge sollen in diesem Jahr bei der Grossbank 25 Prozent der IT-Kosten eingespart werden.

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