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Will UBS wirklich 5.000 Arbeitsplätze nach Indien ‘outsourcen’?

Eine Meldung der in Indien erscheinenden Wirtschaftszeitung Economic Times schlägt hohe Wellen. Das Blatt will herausgefunden haben, dass die angeschlagene UBS bis zu 5.000 Computerarbeitsplätze in die größte Demokratie der Welt verlagern – neudeutsch: outsourcen – will.

Demnach prüfe die Beratungsgesellschaft McKinsey gerade, ob im Zuge der Sanierung der Bank tausende IT-Jobs oder andere Stabsfunktionen wie das Rechnungswesen auf den indischen Subkontinent “exportiert” werden können.

Der seit drei Monaten amtierende Vorstandschef Oswald Grübel hatte bislang angekündigt, weltweit 7.500 Stellen bis 2010 streichen zu wollen. Da indische Arbeitnehmer aber nur einen Bruchteil so teuer wie IT-Mitarbeiter in der Schweiz oder in anderen Industrieländern sind, wäre ein solcher Schritt aus Kostengründen sicher nachvollziehbar.

Was meinen Sie? Würde ein solches Verlagern bei der Sanierung der UBS helfen? Oder handelt es sich doch eher um Sandkastenspiele, die den Druck auf die Mitarbeiter erhöhen sollen?

Kommentare (1)

Comments
  1. Es verbreitet das Riskiko mehrere Auslandskunden zu verlieren.

    Die Deutschen Spione haben Millionen Bestechungsgelder bezahlt, um kompromitierende Dateien zu bekommen. Andere Länder werden das bestimmt auch noch machen …

    Wie viele andere Kunden kann die UBS sich leisten noch zu verlieren?

    (Ich bin immer noch UBS Kunde )

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