Aggressive Einstellungspolitik: UBS zahlt bis zum Doppelten

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Die UBS muss anscheinend mit den Geldbündeln winken, um noch Spitzenpersonal für sich zu gewinnen. So sollen Managing Directors in der Londoner City für 300.000 Pfund (500.000 Franken) angeheuert worden sein, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Noch im Mai 2009 mussten sich Beschäftigte in vergleichbaren Positionen mit 150.000 Pfund (250.000 Franken) begnügen.

Die UBS hatte zuletzt wiederholt für Negativschlagzeilen gesorgt und musste zeitweilig durch eine Staatsbeteiligung gerettet werden. Als Teil der Sanierung mussten weltweit allein in 2009 über 12.500 Mitarbeiter gehen, wie aus dem UBS-Geschäftsbericht hervorgeht.

Doch mit der Krise kann die eidgenössische Grossbank anscheinend immer weniger Spitzenpersonal von sich überzeugen, weshalb die UBS bis zum doppelten der üblichen Gehälter zu zahlen bereit ist.

"Einige dieser Firmen bluten Talente aus und müssen diese Lücken schleunigst füllen", sagt Simon Hayes von der Londoner Recruitment-Firma Odgers Berndtson. "Banken wie Merrill Lynch und UBS in London und anderswo müssen sehr aggressiv einstellen, um die Verluste der vergangenen 18 Monate zu kompensieren", hiess es weiter.

Da die UBS mittlerweile die Staatsbeteiligung zurückgezahlt hat, muss sie weniger auf politische Einwände bei der Höhe ihrer Gehälter Rücksicht nehmen als dies zeitweilig der Fall gewesen ist, wurde in der Londoner City gemutmasst.

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