Auf Heller und Pfennig: Was die Dekabank an Gehältern und Boni springen lässt

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Endlich hat auch die Dekabank ihren Vergütungsbericht für 2017 vorgelegt. Abgesehen von der HSH-Nordbank stellte die sparkasseneigene Bank das letzte grössere deutsche Institut dar, dessen Vergütungszahlen noch ausstanden. Demnach hat jeder Mitarbeiter 2017 gut 90.000 Euro brutto verdient, was ein knappes Prozent mehr als im Vorjahr gewesen ist. Allerdings fallen die Abweichungen in den einzelnen Geschäftsbereichen bedeutsam aus.

So trugen die rund 100 Mitarbeiter aus dem Kapitalmarktgeschäft eine durchschnittliche Bruttovergütung von gut 184.000 Euro nachhause, wovon knapp 114.000 auf die Gehälter und knapp 71.000 auf die Boni entfielen. Dies sind rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Freilich gibt es auch Verlierer: Während die gut 100 Mitarbeiter im Finanzierungsgeschäft 2016 noch gut 137.000 Euro einstrichen, waren es 2017 nur noch gut 129.000 Euro.

Wie bei allen Banken verdienen die Risikoträger auch bei der Dekabank besonders gut. Für 2017 kassierten die 215 Personen durchschnittlich etwa 270.000 Euro – gut 167.000 als Gehälter und gut 102.000 Euro als Boni. Da es 2016 noch 262.000 Euro waren, fielen die Gehaltserhöhungen bei den Spitzenverdienern deutlich besser als im Rest der Bank aus.

Abgesehen vom Vorstand verdienten die Risikoträger aus dem Bereich Sparkassenvertrieb & Marketing mit 458.000 Euro pro Kopf am besten. Allerdings gab es hier auch nur acht Risikoträger. Dagegen sind im Kapitalmarktgeschäft 71 Risikoträger beschäftigt. Damit stammt nicht nur ein Drittel sämtlicher Risikoträger aus dieser Sparte, sondern ihr Anteil fällt mit 70 Prozent der Sparten-Mitarbeiter auch besonders hoch aus. Rein rechnerisch verdiente jeder von ihnen im vergangenen Jahr gut 215.000 Euro.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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