Firmenkultur als Schlüssel zum globalen Erfolg

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Gelder und Personal wandern zunehmend um die Welt, doch eine Umfrage zeigt, dass die Einstellungen und Arbeitsweisen des Personals noch nicht so frei und global sind.

Wachsende Finanzströme reisen im Zeitalter der Globalisierung frei um die Welt. Doch in der Finanzbranche fehlt es gemäss einer Umfrage von IBM und der Economist Intelligence Unit an integrierten, globalen Arbeitsweisen, um diese Chancen zu nutzen.

Dieser Meinung waren 93% von mehr als 800 Befragten in 35 Ländern. Zwei Drittel bewerten die eigenen Unternehmenstätigkeiten mit globaler Ausrichtung als mangelhaft bis mittelmässig. Laut der Studie "Get global. Get specialized. Or get out. Unexpected lessons in global financial markets" wird vor allem die menschliche Seite in weltweit aktiven Unternehmen vernachlässigt.

Mitarbeiterbezogene Faktoren wurden in der Umfrage als grösste Hindernisse genannt, die ein Unternehmen nicht von den Chancen der Globalisierung profitieren lassen. So nannten 28% der Befragten das Festhalten von Personen an den eigenen Machtbereichen als grösstes Problem. Platz 2 erreichte mit 18 % der Widerstand gegen Veränderungen. Weitere 13% nannten den Mangel eines globalen Managements als Hürde.

Technologien und Standards sind eher global

So genannte "harte" Faktoren wie fehlende Intergration von Technologie (15%) oder schlechte Implementierung einheitlicher Standards (8%) fanden sich dagegen eher auf den hinteren Plätzen.

Grundsätzlich gut aufgestellt für die Chancen der Globalisierung sahen die Befragten ausserdem spezialisierte Leistungserbringer. Für grosse Banken mit breitem Angebot sei es dagegen zunehmend schwerer und kostspieliger, in jeder Nische der Beste zu sein.

Zusätzlich zu der Befragung wurde ein makroökonomisches Modell zur Vorhersage der sich verändernden Investitionsströme bis 2025 entwickelt. Der so genannte "Index of Sophistication" des Finanzmarkts wird angeführt von der Schweiz, gefolgt von Grossbritannien und den USA. In der Voraussage der Entwicklung der internationalen Finanzmärkte bis 2025 wird die Schweiz ihre führende Position behaupten können.

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