Sparkurs: UBS setzt 51 Mitarbeiter in Luxemburg auf die Strasse

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Die UBS streicht in ihrer Luxemburger Niederlassung 51 Stellen. Das teilte die Schweizer Grossbank mit. Die Verhandlungen über einen Sozialplan beginnen am Donnerstag.

Vor wenigen Wochen hatte das defizitäre Institut bekannt gegeben, in einer zweiten Entlassungswelle weltweit 8.700 Arbeitsplätze abzubauen. In Luxemburg beschäftigt die Bank derzeit 468 Angestellte.

"Nach einem Rückgang unserer Aktivitäten und laut einem Sparplan ist UBS Luxemburg gezwungen, den Personalbestand zu verringern", sagte eine Sprecherin.

Aleba-Präsident Marc Glesener kritisierte die Vorgehensweise der UBS-Direktion. "Entlassungen dürfen nie das erste Mittel sein", sagte der Gewerkschafter im Gespräch mit Radio DNR.

So sei das Management überhaupt nicht bereit gewesen, über andere Massnahmen zur Kostenreduzierung wie Teilzeit und Frühpensionierungen zu diskutieren. Erst wenn diese Massnahmen nicht greifen, könne man in einer zweiten Phase über Entlassungen verhandeln, so Glesener.

Er bezeichnete die geplanten Entlassungen als "unlogisch", schliesslich seit die Luxemburger UBS-Filiale auch während der Finanzkrise profitabel gewesen.

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