Vontobel kündigte weitere Unternehmenskäufe an

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Wenige Tage nach der Übernahme der Commerzbank (Schweiz) hat die Vontobel Gruppe einen Gewinnanstieg für das erste Halbjahr im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2008 gemeldet und angekündigt, sich weiter an der Branchenkonsolidierung zu beteiligen.

In Frage kommen für Vontobel in erster Linie Zukäufe im Bereich Private Banking, sagte Vorstandschef Herbert Scheidt. Geografisch seien Akquisitionen in der Schweiz und im deutschsprachigen Ausland denkbar.

Erholt hat sich das Investment Banking, das mit 55,8 Mio. Franken knapp 80 Prozent zum Vorsteuergewinn beitrug. Vor allem das Geschäft mit strukturierten Produkten und Derivaten, das rund drei Viertel zum Gesamtertrag der Sparte beisteuerte, lief wieder besser.

Durch das Einsparen von 31 Stellen und niedrigere Boni hat das Institut den Personalaufwand von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 157,5 Mio. Franken gesenkt.

So fiel die Zahl der Beschäftigten im Private Banking seit Jahresbeginn um vier Prozent auf 293 (304). Noch stärker verringerte sich die Zahl der Investmentbanker, die seit Januar um acht Prozent auf 342 (372) zurückging. Im Vergleich dazu stagnierte die Stellenzahl im Asset Management bei 284. Dagegen verzeichnete das Corporate Center einen Stellenzuwachs von drei Prozent auf 370 (358).

Gegenwärtig ist eine Investmentbanking-

Stelle in Genf vakant. Darüber hinaus sucht Vontobel acht Mitarbeiter in Zürich.

Die Hedgefonds-Tochter Harcourt sucht ausserdem einen Senior Sales Manager und einen Product Manager.

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