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Belegschaft der Luzerner Kantonalbank schrumpft trotz hoher Mittelzuflüsse

Die Investition in zusätzliche Kundenberater hat sich für die Luzerner Kantonalbank ausgezahlt.

Im vergangenen Jahr gewann das Staatsinstitut – das offenbar von Kunden und Geschäftspartnern wegen der Finanzkrise als sicherer Hafen angesehen wird – gegen den Trend rund 18.000 Kunden hinzu und verzeichnete eine Steigerung auf rund 2,9 Mrd. Franken an Nettoneugeld, teilte das Institut mit. Das sei mehr als fünfeinhalbmal so viel wie 2007, sagte Vorstandschef Bernard Kobler.

Insgesamt ist die Mitarbeiterzahl dennoch zurückgegangen. Beschäftigte die Kantonalbank Ende 2007 noch 990 Mitarbeitende, waren es ein Jahr später nur noch 983. In dieser Zahl sind die 72 Beschäftigten der Tochtergesellschaft Adler & Co. Privatbank mit Sitz in Zürich und Basel bereits berücksichtigt.

Wie ein Sprecher gegenüber eFinancialCareers sagte, habe die Entwicklung und Einführung der neuen IT-Plattform von 2005 bis 2007 zu einem Mitarbeiteranstieg auf 990 von 950 geführt. Jetzt nach Abschluss des Projekts plant die Bank mit einem Personalbedarf von 970 bis 975.

Zugleich habe die Bank – sowohl bei der Kantonalbank, aber auch bei Adler, in den vergangenen zwei Jahren mehr als 20 Kundenberater eingestellt. Eine weitere Aufstockung sei aktuell nicht geplant.

Gegenwärtig ist auf der Webseite der Bank lediglich eine Stelle für einen Firmenkundenassistenten ausgeschrieben.

Dagegen sucht die Aargauische Kantonalbank, die heute bei der Bilanzvorlage ebenfalls einen gesunkenen Gewinn präsentierte, weiter nach Mitarbeitern.

Auf der Webseite sind mehrere Positionen ausgeschrieben. Unter anderem sucht das Institut einen Personalchef sowie mehrere Privatkundenbetreuer in Aarau, Reinach und Baden.

Dagegen sind bei der Tochtergesellschaft AKB Privatbank Zürich derzeit keine Stellen zu besetzen.

Konzernweit ist die Zahl der Mitarbeiter bei der Aargauischen Kantonalbank im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 666 (649) gestiegen.

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