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Gewerkschaft sorgt sich wegen Entlassungen bei UBS und Credit Suisse

Alarmstimmung beim Schweizerischen Bankpersonalverband (SBPV). Die Gewerkschaft fürchtet, dass die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse bei der Bekanntgabe der Bilanzen am kommenden Dienstag und Mittwoch einen Jobkahlschlag ankündigen werden.

Die Bankangestellten haben bereits einen sehr hohen Preis in Bezug auf Entlassungen bezahlt und ungerechtfertigte Kritik einstecken müssen, für eine Krise, für die sie nicht verantwortlich sind, sagte die seit Anfang Februar amtierende SBPV-Zentralsekretärin Denise Chervet.

Der Verband kritisiert die Stellenstreichungen in der Schweiz, ausgerechnet in einer Zeit in der Kompetenz und Qualität der Dienstleistungen dringend erforderlich seien, um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen.

Die Bankmitarbeiter seien massgeblich am Aufbau und an der Entwicklung des guten Rufes des Finanzplatzes Schweiz beteiligt gewesen, der derzeit stark unter Beschuss steht, so Chervet weiter.

Der Wiederaufbau dieses Vertrauens könne nur mit genügend Mitarbeitenden und einer angemessenen Arbeitsbelastung – ohne die Last von zu vielen Überstunden – gelingen. Dabei habe die Konkurrenz unter den Banken, die Jagd nach Köpfen und schnellen Gewinnen die Sozialpartnerschaft als Standbein des schweizerischen Arbeitsrechts aufs Ärgste strapaziert.

Chervet: Eine dynamische und ausgewogene Sozialpartnerschaft zwischen Bankdirektionen, Personalkommissionen und dem SBPV ist ein sicheres Mittel, eine neue Kultur in der Bankbranche zu etablieren, in der Vertrauen zurückgewonnen werden kann, um Verirrungen und Exzesse künftig zu vermeiden.

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