Wo die Deutsche Bank keinen Spass versteht: Mitarbeiter wegen Banknoten-Wedelns gefeuert

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Der Humor der Briten ist weltberühmt. Doch die gegen die Kürzungen im britischen Gesundheitswesen demonstrierenden Ärzte und Krankenschwestern verstanden kürzlich keinen Spass. Als ihr Demonstrationszug vor der Niederlassung des deutschen Branchenprimus in der Londoner City vorbeizogen, zückte ein Investmentbanker kurzerhand eine 10 Pfund-Note, wedelte damit herum und rief: "Sucht Euch einen Job".

Da viele Briten Investmentbanker für die tiefe Rezession des Landes und die darauf folgenden Streichungen in den öffentlichen Haushalten verantwortlich machen, kam dieses Kunststück bei den Demonstranten nicht als Witz an. "Er verhöhnte uns. Wir waren entsetzt", beklagte sich Jackie Turner, ein teilnehmender Allgemeinmediziner aus Ostlondon.

Allerdings dürfte mittlerweile auch dem inkriminierten 35jährigen Franzosen der Spass vergangen sein. Laut Medienberichten hat die Deutsche Bank zwischenzeitlich Camus' vor die Tür gesetzt.

"Das gesamte Personal wurde kürzlich gewarnt, wie sie sich angesichts des allgemeinen Ärgers über Banker in der Öffentlichkeit zu benehmen haben. Camus Benehmen war untolerierbar und es war eine ganz einfache Entscheidung, ihn zu feuern", wird ein Insider in britischen Medien zitiert.

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