PwC baut 50 Stellen in der Schweiz ab: Erträge steigen weiter

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Der Höhenflug der Big 4 scheint langsam an seine Grenzen zu stossen. So hat die in der Schweiz führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC im zurückliegenden Geschäftsjahr 51 Stellen abgebaut. Insgesamt beschäftigte das Unternehmen in der Schweiz beim Abschluss des Geschäftsjahres am 30. Juni 2768 Mitarbeiter, wie PwC am heutigen Donnerstag (4. Oktober) mitteilte.

Der Hauptteil des Stellenabbaus musste der Bereich interne Dienste tragen, wo die Mitarbeiterzahl um 57 auf 386 sank. In der Steuer- und Rechtsberatung verminderte sich die Beschäftigtenzahl um 25 auf 736 Mitarbeiter. Dagegen wurden in der Wirtschaftsprüfung 21 neue Stellen geschaffen, womit die Sparte jetzt 1319 Mitarbeiter beschäftigt. Prozentual fiel der Stellenaufbau indes in der Wirtschaftsberatung am höchsten aus, wo sich die Beschäftigtenzahl um 10 auf 327 erhöhte.

Insgesamt verbesserten sich die Bruttoerträge im Geschäftsjahr 2011/12 gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 742 Mio. Franken. Auch hier verzeichnete das Beratungsgeschäft das grösste Plus: Es legte um 10 Prozent auf 112 Mio. Franken zu.

Trotz des Stellenabbaus wuchsen die Erträge in der Steuer- und Rechtsberatung um 5 Prozent auf 247 Mio. Franken. Daran haben anscheinend auch die Finanzdienstleister einen Anteil. „Im Finanzbereich besteht ein hoher Beratungsbedarf zur Umsetzung regulatorischer Vorgaben wie FATCA oder der Abgeltungssteuer“, sagte PwC-Schweiz-Chef Urs Honegger.

Dagegen blieben die Erträge im Wirtschaftsprüfungsgeschäft mit 383 Mio. Franken in etwa auf Vorjahresniveau. Allerdings handelt es sich auch weiterhin um den umsatzstärksten Geschäftsbereich von PwC-Schweiz.

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