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Uni-Absolventen zeigen UBS und Credit Suisse immer öfter die kalte Schulter

Die Grossbanken UBS und Credit Suisse haben unter den Absolventen deutlich an Attraktivität verloren. Dies geht aus dem Schweizer Absolventenbarometer 2009 hervor, das jetzt im NZZ-Campus-Magazin veröffentlicht wurde. Das Absolventenbarometer misst die Attraktivität von Unternehmen aus Sicht von Wirtschafts- und Ingenieurs-Studierenden an Schweizer Hochschulen.

Die Wirtschaftsstudenten an den Schweizer Hochschulen haben zwar die Grossbank UBS – wie in den Vorjahren – zum attraktivsten Arbeitgeber gekürt. Das vom Berliner Trendence Institut erhobene Datenmaterial zeigt aber auch, dass die bisherige Überlegenheit des Schweizer Finanzkonzerns arg ins Wanken geraten ist.

Welche der Unternehmen (max. drei) halten Sie als potenzielle Arbeitgeber für besonders attraktiv, d.h. bei welchen dieser Unternehmen werden Sie sich am ehesten bewerben (in Prozent)?

1. UBS (16,9; Vorjahr: 31,5)

2. Nestlé Suisse (12,7; Vj: 14,2)

3. Credit Suisse (12,2; Vj: 20,9)

4. Google Switzerland (8,5; Vj: 6,0)

4. PricewaterhouseCoopers (8,5; Vj: 9,4)

6. Procter & Gamble (6,2; Vj: 5,6)

7. ABB Schweiz AG (6,1; Vj: 3,4)

8. FIFA (5,8; Vj: NEU)

8. Schweizerische Nationalbank (5,8; Vj: 2,9)

10. The Boston Consulting Group (5,5; Vj: 5,0)

Konnte sich noch vor einem Jahr ein Drittel der Wirtschaftsstudenten vorstellen, den Berufseinstieg am ehesten bei der UBS zu vollziehen, verschoben sich die Gewichte innerhalb eines Jahres markant.

Zwar nannten 2009 knapp 17 Prozent der Studierenden, die in der Stichprobe mit fast 50 Prozent den Studienschwerpunkt Finance oder Marketing angaben, die UBS als attraktivstes Unternehmen – das sind allerdings 50 Prozent weniger als noch 2008.

Zu den Aufsteigern zählen unter den Wirtschaftsstudenten Betriebe wie beispielsweise die Schweizerische Nationalbank, der Technologiekonzern ABB, Swiss Life, aber auch Organisationen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz oder die Schweizerischen Bundesbahnen.

Die Zürcher Kantonalbank verbesserte sich um drei Plätze auf Rang 24. Julius Bär fiel auf die 17. Stelle (Vj: 13.) zurück.

Die Privatbank Pictet verbesserte sich auf Platz 26. Als einziger Versicherer schaffte es Swiss Re unter die besten 30 – noch vor Goldman Sachs. Die US-Investmentbank fiel in der Beliebtheit im Vergleich zum Vorjahr gleich um zehn Ränge auf Platz 22.

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