☰ Menu eFinancialCareers

Krise abgehakt: Schweizer Spitzenbanker kassieren 73 Prozent mehr als im Vorjahr

Die Vergütungen der Spitzenbanker Banker steigen wieder steil an. Laut einer Studie der Anlegerstiftung Ethos kassierten die Mitglieder der Geschäftsleitung im Schweizer Finanzsektor in 2009 durchschnittlich 73 Prozent mehr. Dagegen hatten die Manager aus den übrigen Branchen mit einem Plus von nur 2 Prozent das Nachsehen.

In der Studie “Vergütungen 2009 der Führungsinstanzen” werden die Geschäftsleitungen sämtlicher im SMI und SMIM enthaltenen Unternehmen untersucht sowie die Geschäftsführung von Transocean, das erst in 2010 in den Schweizer Leitindex aufgenommen wurde.

Demnach befinden sich die Gesamtvergütungen wieder auf Vorkrisenniveau:

– CHF 2 Mio. (+41 Prozent) für Verwaltungsratspräsidenten ohne operative Funktionen

– CHF 420.000 (+15 Prozent) für die übrigen VR-Mitglieder

– CHF 8,7 Mio. (+39 Prozent) für einen VR-Präsidenten/CEO

– CHF 7 Mio. (+ 84 Prozent) für die CEO

– CHF 4,3 Mio. (+67 Prozent) für die übrigen Mitglieder der Geschäftsleitung

Die Vergütungen im Finanzsektor erweisen sich als wesentlich volatiler als in den übrigen Branchen, was auf die hohe Bedeutung variabler Vergütungsbestandteile zurückgeht.

Dabei ist die jüngste Spitzenvergütung für den Credit Suisse-Chef Brady Dougan in der aktuellen Studie noch nicht erhalten: “So hat beispielsweise Brady Dougan bei Auslaufen eines im Jahr 2004 lancierten Fünf-Jahres-Plans siebzig Mio. Franken erhalten. Da diese Vergütungen jedoch noch nicht das in dieser Studie untersuchte Jahr 2009 betreffen und die Unternehmen nur selten über ex-post definitiv erhaltene Vergütungsbestandteile informieren, wurden diese nicht berücksichtigt”, heisst es in der Ethos-Studie.

Die Studie kann hier abgerufen werden.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier