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Glencore-Chef Glasenberg wird Schweizer

Auf dem Weg zum Schweizer Pass ist Glencore-Chef Ivan Glasenberg einen grossen Schritt vorangekommen. Denn die Gemeindeverwaltung in Rüschlikon hat den Antrag des gebürtigen Südafrikaners mit australischem Pass auf das Bürgerrecht zugestimmt, wie die Gemeindeverwaltung jetzt bestätigte. Damit fehlt lediglich noch die Zustimmung der kantonalen und eidgenössischen Behörden.

Die 153 anwesenden Bürger der Gemeinde am Zürichsee haben laut Medieninformationen nahezu einstimmig der Einbürgerung zugestimmt. Glasenberg wohnt bereits seit 1994 in Rüschlikon im Kanton Zürich.

“Im persönlichen Gespräch vom 22. September 2010 liess der Gesuchsteller eine ausreichende Eingliederung in die Schweizerischen Verhältnisse erkennen”, heisst es in einer Notiz des Gemeinderats. Die Deutschkenntnisse wurden als “ausreichend” erachtet.

Glasenberg steht bereits seit 2002 an der Spitze des Rohstoffkonzerns Glencore mit Sitz in Baar. Im Handel und der Förderung von Rohstoffen rund um den Globus setzt Glencore rund 120 Mrd. Franken um und ist damit das grösste Unternehmen der Schweiz.

Dabei beschäftigt der Konzern 2000 Mitarbeiter im Handel sowie weitere rund 50.000 Mitarbeiter in der Produktion von Rohstoffen. Das Firmenimperium wurde seit den 70er Jahren von dem berüchtigten Rohstoffhändler Marc Rich aufgebaut.

Glencore wird nicht an der Börse gehandelt und befindet sich vollständig im Besitz des Managements, wobei das Unternehmen als auch das Management überaus öffentlichkeitsscheu agieren. Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass Glencore einen Börsengang oder die Fusion mit dem börsennotierten Tochterunternehmen Xstrata in 2011 anstrebe.

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