Schwächelnde Finanzbranche belastet Schweizer Arbeitsmarkt

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Eigentlich sieht es auf dem Schweizer Arbeitsmarkt der Staatsschuldenkrise zum Trotz gar nicht so schlecht aus. So ging der Adecco Swiss Job Market Index im zweiten Quartal lediglich um 3 Prozent auf 97,1 Punkte zurück und liegt damit nur geringfügig unter dem Rekordwert aus dem Vorquartal, wie das Personaldienstleistungsunternehmen Adecco am heutigen Donnerstag (19. Juli) mitteilte.

Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen stürzte indes in den Finanzberufen überproportional um 5 Prozent ab, wovon der Arbeitsmarkt in Zürich besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Der Grossraum Zürich verzeichnete im Jahresvergleich den grössten Rückgang (-11 Prozent), dies als Folge der weiterhin rückläufigen Entwicklung im Finanzsektor“, hiess es von Adecco.

Aufgrund der besseren Situation in der Bauindustrie und im produzierenden Gewerbe wuchs die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in der Ostschweiz um 3 und in der Nordwestschweiz sogar um 5 Prozent. Schwerer getroffen als Zürich wurde von der schwächeren Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt indes die Westschweiz. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen sank in der Region Genfer See um 7 und in der Espace Mittelland sogar um 11 Prozent.

Darüber hinaus geht nach den Beobachtungen von Adecco der Siegeszug der Online-Kanäle zulasten der Presse auch in der Schweiz weiter. Während die Zahl der in der Presse ausgeschriebenen Stellen um 14 Prozent einbrach, gab die Zahl der Jobs auf Jobportalen und Unternehmenswebseiten lediglich um oder 1 Prozent nach.

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