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Ist der Abstieg Zürichs unter den führenden Finanzzentren noch aufzuhalten?

Der unaufhaltsame Aufstieg der asiatischen Finanzzentren scheint zu Lasten der Bedeutung Zürichs zu gehen. So hatte die Londoner Denkfabrik Yzen in 2007 erstmals ihren Global Financial Centres Index (GFCI) veröffentlicht. Damals rangierte Zürich noch auf Platz fünf der besten Finanzzentren weltweit nach London, New York, Hongkong und Singapur. Damt schnitt die Stadt auch empfindlich besser ab als der Lokalrivale Genf, der auf den zehnten Platz landete.

Doch diese glorreichen Zeiten scheinen der Vergangenheit anzugehören. Denn nach dem jetzt veröffentlichten jüngsten GFCI ist Zürich auf den achten Platz zurückgefallen, während Genf einen Platz gut machen konnte und sich den neunten Platz sicherte.

Zwischenzeitlich sind Shanghai, Tokio und Chicago an Zürich vorbeigezogen. London, New York und Hongkong konnten hingegen ihre Spitzenpositionen verteidigen, obgleich die Unterschiede der drei Metropolen sich sukzessive vermindern. Laut den Autoren der Studie scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis weitere asiatische Städte unter die Top 10 Finanzzentren einziehen werden.

Auch in den unterschiedlichen Geschäftssparten ergibt sich kaum ein anderes Bild. So liegen Zürich und Genf in Asset Management und im Versicherungsgewerbe gleichauf auf Platz 10. Nur im Private Banking schneiden die Schweizer Finanzzentren etwas besser ab. Im Wealth Management errang Genf sogar nach London den weltweit zweiten Platz und Zürich landete zumindest auf dem siebten Rang.

Zürich konnte sich hingegen bei Kriterien wie Marktzugang und Infrastruktur einen siebten Platz sichern. In der Reputation gelangte Zürich auf den achten Platz, während Genf abgeschlagen auf einem elften Platz folgte.

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