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Wechsel vom Investment- zum Private Banking: Jakob Stott wird neuer Chef des UBS Wealth Management in Europa

Das Investmentbanking scheint rapide an Attraktivität zu verlieren. So nähren die schwachen Ergebnisse aus dem ersten Quartal Gerüchte, wonach in der ehemaligen Königssparte bald weitere Stellenstreichungen anstehen könnten. Ist es ein Zufall, dass ausgerechnet jetzt ein Spitzen-Investmentbanker seine berufliche Zukunft in der Vermögensverwaltung sucht?

So meldete die UBS am heutigen Freitag (13. August) die Berufung von Jakob Stott an die Spitze ihres Wealth Management in Europa. Nach einer monatelangen Suche verantwortet Stott demnächst das Onshore-Geschäft mit vermögenden Privatkunden in Europa, wozu 45 Niederlassungen in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Monaco, Italien, Spanien, Österreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden zählen.

Das pikante dabei: Der 55jährige Däne war zuletzt bei der JPMorgan Investmentbank für die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) verantwortlich. Über den Wechsel vom Investment- ins Private Banking sagt Stott: “Mein Einstieg bei UBS ist für mich eine einmalige Gelegenheit, für einen führenden globalen Vermögensverwalter tätig zu sein.”

“Ich werde mich darauf konzentrieren, das integrierte Geschäftsmodell in Europa zum Vorteil unserer Kunden zu stärken. Das europäische Onshore-Geschäft bietet enorme Chancen für das Wealth Management von UBS”, ergänzt Stott.

Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Kopenhagen hat Stott einen MBA an der Kellogg-School in den USA erworben. Seine Karriere startete der Däne 1982 bei JPMorgan in London und blieb der Bank für die nächsten Jahrzehnte in diversen leitenden Positionen im Investmentbanking treu.

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