☰ Menu eFinancialCareers

BCEE und BGL kommen glimpflich durch die Krise

Zwei der größten Luxemburger Banken haben sich im ersten Halbjahr gut behauptet und trotz Finanzkrise den Mitarbeiterstand gehalten.

So hat die staatliche Sparkasse Banque et Caisse d’Epargne de l’Etat (BCEE; ) von Januar bis Juni ein Nettoergebnis von 117 Mio. Euro erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Halbjahr hat die “Spuerkeess” zwar in den 77 Filialen 19 neue Mitarbeiter eingestellt, unterm Strich stagnierte der Mitarbeiterbestand aber bei 1.616. Derzeit sucht das Institut nur Nachwuchskräfte.

Während die Sparkasse relativ ruhig durch den jüngsten Finanzsturm gesegelt ist, wäre die BGL, die frühere Fortis Bank Luxemburg, fast gesunken. Sie konnte nur in einer dramatischen Rettungsaktion vor dem Untergang bewahrt werden.

Inzwischen hält die französische Großbank BNP Paribas die Mehrheit des Grundkapitals, das Großherzogtum ist aber mit einer Sperrminorität von rund einem Drittel des Eigenkapitals beteiligt.

Vor diesem Hintergrund ist das Nettoergebnis von 191 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten durchaus beachtlich. Der Rückgang des Nettoergebnisses im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 sei auf niedrigere einmalige Veräußerungsgewinne und Rückstellungen für Kreditrisiken, vor allem beim internationalen Leasing, zurückzuführen, teilte die Bank mit.

Bluten musste vor allem das Personal. Noch vor dem Einstieg der französischen Großbank BNP Paribas wurden 112 Arbeitsplätze freigewordene Stellen nicht wieder ersetzt. Damit hat das Institut immerhin 10 Mio. Euro gespart.

Der Druck auf die Belegschaft dürfte anhalten. Nichtsdestotrotz sucht die BGL auch in der Krise nach neuen Mitarbeitern. Auf der Webseite sind derzeit fünf Positionen ausgeschrieben.

commentaires (0)

Comments

Votre commentaire est en attente de modération. Il apparaîtra sur le site une fois validé

Réagissez

Pseudo

Adresse e-mail

Consultez notre règlement concernant notre communauté ici