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Luxemburger Beschäftigtenzahl der Commerzbank wächst 2008 um 12 Prozent

Die Commerzbank-Niederlassung im Großherzogtum hat im vergangenen Jahr zwar einen dramatischen Gewinnrückgang verzeichnet, aber trotz Finanzkrise einen kleinen Gewinn erwirtschaftet.

Dagegen ist die Zahl der Mitarbeiter im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Der durchschnittliche Personalbestand wuchs um gut zwölf Prozent auf 296 (263) Beschäftigte, teilte das Institut am Mittwoch mit.

Der Zuwachs ist auf den Ausbau der Vermögensverwaltung in Belgien und des “Western European Service Centers” (WESC) zurückzuführen. Das WESC erbringt Service- und Backoffice-Leistungen für andere Comerzbank-Einheiten in Westeuropa.

Neben der Vermögensberatung und dem Firmenkundengeschäft ist die luxemburgische Tochter des Frankfurter Instituts vor allem im Devisen- und Edelmetallhandel (Gold, Silber, Platin, Palladium) tätig.

Gegenwärtig sind weder bei der Commerzbank noch bei der Mitte Januar übernommenen Dresdner Bank freie Stellen im Großherzogtum zu besetzen.

Es gebe einen Beschluss, dass die Zahl der Mitarbeiter nicht weiterausgebaut werde, sagte Georg Obert, einer der drei geschäftsführenden Direktoren, zu eFinancialCareers. Einen allgemeinen Einstellungsstopp habe das Institut aber nicht verhängt.

Commerzbank und Dresdner Bank beschäftigen zusammen mehr als 700 Mitarbeiter in Luxemburg. Angesichts des angekündigten Abbaus von weltweit 9.000 Stellen, davon 6.500 in Deutschland, müssen die Mitarbeiter der Commerzbank und Dresdner Bank in Luxemburg natürlich auch irgendwann mit Entlassungen rechnen.

Konkrete Stellenabbaupläne gibt es Obert zufolge zwar aber nicht. Er räumte aber ein, dass die fusionierte Bank natürlich versuchen werde, “Synergien” – also Einsparmöglichkeiten – auszuschöpfen.

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