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Lehman-Pleite kommt Banque de Luxembourg teuer zu stehen

Die Pleite der US-Investmentbank kommt die Banque de Luxembourg und ihre 700 Mitarbeiter im Großherzogtum teuer zu stehen.

Die Tochtergesellschaft der französischen Crédit-Mutuel-Gruppe soll mit 100 Mio. Euro belastet sein, schreibt die französische Wirtschaftszeitung Les Echos .

Die Bank bestätigte gegenüber dem Tageblatt den Verlust. Dieser Verlust sei keine Neuigkeit, so Philippe Depoorter, Direktor der Banque de Luxembourg.

Es handele sich um die 100 Mio. Euro, die die Bank Mitte September an ihren 100-prozentigen Aktionär, Crédit Mutuel, überwiesen habe, kurz bevor Lehman Brothers Konkurs angemeldet hat. Innerhalb der Gruppe Crédit Mutuel, zu der die Banque de Luxembourg gehört, würden Risiko-Entscheidungen global getroffen, so Depoorter.

Als nicht börsennotierte Banken seien weder die Banque de Luxembourg noch der Crédit Mutuel zu quartalsmäßigen Veröffentlichungen verpflichtet. Eine Veröffentlichung der Lehman-Belastung sei deshalb nicht nötig gewesen.

Noch im September hatte der Crédit Mutuel beteuert, von der Lehman-Pleite nicht direkt betroffen zu sein. Nach Recherchen von Les Echos hat die Genossenschaftsbank wegen der Lehman-Pleite nun aber Verluste von 700 Mio. Euro hinnehmen müssen. Daneben soll die Gruppe mit 40 Mio. Euro beim angeschlagenen US-Versichererkonzern AIG investiert sein.

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