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Luxemburg stärkt Mikrofinanz-Sektor

Mit dem “Luxembourg Microfinance and Development Fund” (LMDF) wollen Investoren aus dem Großherzogtum die Armut in der Welt bekämpfen. Der teilweise staatlich finanzierte Fonds stellt sich dabei das doppelte Ziel der “sozialen und finanziellen Rendite”.

Konkret sammelt der LMDF Kapital bei Regierung, institutionellen Investoren und Privatpersonen ein, um dieses Kapital Mikrofinanzdienstleistern in Afrika, Asien und Südamerika zur Verfügung zu stellen. Denn viele Menschen in den ärmeren Ländern haben kaum Zugang zu Finanzprodukten wie Kleinstkrediten, Sparbüchern oder Versicherungen. Die Anbieter solcher Dienstleistungen haben wiederum kaum einen Zugang zu den internationalen Finanzmärkten.

“Luxemburg zählt zu den wichtigen Akteuren in dem Bereich”, heißt es seitens des LMDF. Mit dem Fonds wird zugleich eine Nische am Finanzplatz Luxemburg gestärkt, der traditionell im Fondsgeschäft stark ist. Diese Expertise soll für die Entwicklungshilfe genutzt werden.

Der LMDF strebt lediglich eine Rendite in Höhe der Inflation an. Das Verlustrisiko von Privatanlegern ist jedoch begrenzt, da ihr Investment durch die staatliche Einlage abgesichert ist.

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