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PWC: Unternehmen stellen nur noch im Notfall Mitarbeiter ein

Wegen der Krise halten sich Großunternehmen in Luxemburg bei Neueinstellung sehr zurückhaltend und beschränken sich auf das Mindestmaß. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PriceWaterhouseCoopers vorgestellt hat.

“Ich habe den Eindruck, dass die Unternehmen derzeit den gleichen Fehler machen wie 2002 nach der Krise”, sagte PWC-Partner Bernard Dubois. Die Firmen würden jetzt bei Einstellungen auf die Bremse treten, mit der Folge, dass ab 2012 ein Mangel an jüngeren, qualifizierten Arbeitskräften mit drei bis vier Jahren Berufserfahrung abzusehen sei. “Vorausschauende Firmen stellen auch jetzt vorsichtig ein”, sagt der Experte für Personalentwicklung.

Eine Umfrage unter 43 Großunternehmen in Luxemburg hat ergeben, dass der Bedarf an Arbeitskräften auf breiter Front eingebrochen ist. Zwar werden immer noch kompetente und gut ausgebildete Fachkräfte gesucht, aber in geringerem Maß als noch 2008.

Zu den Unternehmensbereichen, in denen nach wie vor Mitarbeiter gebraucht würden, zählen beispielsweise Risikomanagement, Controlling, Projektmanagement und Finanzanalyse.

Das Fazit der Studie lautet: Personalarbeit in Luxemburger Unternehmen ist derzeit eine “große Baustelle.” Zwar seien die Personalabteilungen im internationalen Vergleich gut besetzt, doch offenbar mangele es an einer Strategie, die Krise zu überwinden und die Unternehmen auf die Zeit danach vorzubereiten: Nicht einmal jedes vierte (23 Prozent) der befragten Unternehmen hat ein “Bordbuch” für die Personalentwicklung.

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