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Gerüchte um Stellenabbau bei Clearstream in Luxemburg

Die Zukunft von Clearstream in Luxemburg steht in Frage, nachdem laut einem Bericht des Handelsblatts die Deutsche Börse AG einen massiven Stellenabbau plant. Demnach will die Muttergesellschaft von Clearstream rund zehn Prozent der insgesamt 3300 Beschäftigen des Unternehmens einsparen. Dabei sollen sämtliche Tochtergesellschaften betroffen sein.

Doch eine Schließung des Standortes im Großherzogtum wurde ausgeschlossen. “Wir stehen fest zur Clearstream AG in Frankfurt und zur Clearstream Banking SA in Luxemburg und werden das deutsche wie das internationale Geschäft aus beiden Ländern fortsetzen”, zitierte die Zeitung einen Unternehmenssprecher.

Die Clearstream International SA in Luxemburg lehnte eine Stellungnahme ab. Das Unternehmen kommentiere keine Gerüchte, hieß es weiter. Doch schon vor längerer Zeit war bekannt geworden, dass das Hauptgebäude des Unternehmens am John F. Kennedy-Boulevard zum Verkauf steht.

Die geplanten Stellenstreichungen der Deutschen Börse AG wurden auf den Einbruch des Wertpapierhandels infolge der Finanzkrise sowie auf Auftragsabflüsse aufgrund einer neuen elektronischen Handelsplattform zurückgeführt, die die Banken ins Leben gerufen haben, um Handelsgebühren einzusparen.

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