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Rettungsplan für Kaupthing Bank Luxemburg gescheitert

Die Gläubigerbanken der Kaupthing Bank Luxemburg haben mehrheitlich den Rettungsplan für das zahlungsunfähige Kreditinstitut abgelehnt, berichtet das Luxemburger Wort. Damit wird die Zeit knapp für die Restrukturierung. Geplant war der Verkauf der Bank an ein Firmenkonsortum um einen libyschen Fonds.

Am Montag lehnten 17 von 25 Gläubigerbanken den Rettungsplan ab. Sie vertreten 53 Prozent der Forderungen an die angeschlagene Bank, deren Kundenkonten derzeit eingefroren sind. Die Luxemburger Niederlassung der isländischen Bank ist auch der juristische Sitz für die Filialen in Belgien und der Schweiz.

Der Rettungsplan sah vor, die Kaupthing Bank Luxemburg in zwei Teile für das Privatkunden- und Versicherungsgeschäft einerseits und für Risikokredite andererseits aufzuspalten. Für die erste Einheit hatte es ein Übernahmeangebot des libyschen Investmentfonds African Investment Portfolio gegeben.

Nun haben die Verwalter der Bank noch drei Wochen Zeit, eine Lösung zu finden. Der Status der Zahlungsunfähigkeit (“sursis de paiement”) dauert noch bis zum 8. April.

Seit dem 1. Dezember entschädigt die Luxemburger Einlagensicherung AGDL belgische Kunden bis zur Höhe von 20 000 Euro. Von 23 000 belgischen Kunden haben 10 000 Geldeinlagen unter 20 000 Euro bei der Kaupthing Bank.

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