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Luxemburg gerät in den Strudel des Bankdatenhandels

Der Streit um den Erwerb deutscher Kundendaten Schweizer Banken erreicht jetzt auch Luxemburg. Laut einem Bericht des deutschen Nachrichtenmagazins “Spiegel” wurden die Daten von etwa 1000 deutschen Kunden einer Luxemburger Bank den deutschen Steuerbehörden zum Kauf angeboten. Um welches Kreditinstitut aus dem Großfürstentum es sich handelt, blieb zunächst offen.

Die Luxemburger Datensätze werden derzeit von den bayrischen Steuerbehörden geprüft, wie Landesregierung in München bestätigte. Die Entscheidung obliegt dem bayerischen Finanzminister. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich indes schon andernorts für den umstrittenen Kauf entwendeter Daten ausgesprochen: “Wenn die kleinen Leute ihre Steuern auf Heller und Cent abführen, dann muss der Staat für Steuerehrlichkeit sorgen – gerade in den großen Bereichen.”

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