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Führen Spuren der Kaupthing-Pleite nach Luxemburg?

Bei einer Razzia in den Räumen der ehemaligen Kaupthing-Filiale in Luxemburg haben rund 40 Polizisten nach belastendem Material gesucht, wie die englische Financial Times berichtete. Überdies wurde auch eine Privatwohnung durchsucht. An der Razzia auf Kirchberg waren von Mittwoch bis Freitag auch der isländische Chefermittler Ólafur Thór Hauksson sowie fünf Polizisten des nordischen Inselreiches beteiligt.

Die Zusammenhänge blieben zunächst unklar. Dennoch steht die Kaupthing-Bank, die am 9. November 2008 auf der Grundlange eines isländischen Notgesetzes verstaatlicht werden musste, in dem Verdacht einer nicht regelkonformen Kreditvergabe an ehemalige Anteilseigner und ausgewählte Kunden.

Ermittler mit der Untersuchung zufrieden

“Wir sind mit der Untersuchung, die wir durchgeführt haben, sehr zufrieden. Es handelt sich um eine begrenzte Untersuchung, die mit verschiedenen Fällen in Beziehung steht”, sagte Hauksson gegenüber der isländischen Presse. Die Luxemburger Finanzaufsicht CSSF ist nach eigenen Angaben nicht in die Untersuchungen eingebunden gewesen.

Nach dem Zusammenbruch der isländischen Muttergesellschaft im Zuge der Finanzkrise wurden die werthaltigen Teile der luxemburger Tochter von der britischen Investmentfirma Blackfish Capital übernommen und in “Banque Havilland” umbenannt.

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